Entwicklungstrauma und NARM® in der Psychotherapie in 1220 Wien

Manchmal tragen wir Verletzungen in uns, die nicht von einzelnen Ereignissen stammen, sondern von dem, was gefehlt hat (Kindheit) – Sicherheit, Zuwendung, Gesehenwerden oder liebevolle Resonanz.

 

Diese frühen Erfahrungen prägen unser Nervensystem, unser Selbstgefühl und unsere Fähigkeit, in Beziehung zu gehen.

Ein Entwicklungstrauma entsteht, wenn grundlegende Bedürfnisse nach Bindung, Autonomie, Vertrauen, Liebe und Zugehörigkeit in der Kindheit nicht ausreichend erfüllt werden. Um diesen Mangel zu überstehen, entwickeln wir unbewusste Überlebensstrategien. Sie haben uns einst geschützt – doch im Erwachsenenalter können sie uns daran hindern, frei, verbunden und lebendig zu sein.

Das Neuro Affective Relational Model (NARM®) ist ein modernes, körper- und bindungsorientiertes Psychotherapiemodell, das speziell für die Arbeit mit Entwicklungstraumata (Komplexe-Posttraumatische Belastungsstörung) entwickelt wurde. Im Mittelpunkt steht nicht das Wiedererleben der Vergangenheit, sondern das, was im gegenwärtigen Moment geschieht – wie sich alte Muster heute in unserem Denken, Fühlen und Handeln zeigen. In der NARM-Arbeit geht es darum, wieder in Kontakt mit der eigenen Lebendigkeit, Selbstakzeptanz und inneren Verbundenheit zu kommen. Durch achtsame, ressourcenorientierte Begleitung können alte Überlebensstrategien erkannt und losgelassen werden. So entsteht Raum für mehr Klarheit, innere Ruhe und authentische Beziehung – zu sich selbst und zu anderen.

 

Sicherheit – Zuwendung - Gesehenwerden - liebevolle Resonanz